
Eine Woche vor den Sommerferien setzen sie noch einen drauf: Unter dem Motto „Wenn Freitage nicht reichen, streiken wir die ganze Woche“ wollen die Schüler ab Montag in Köln dauerstreiken.
Pauline Brünger vom Friday for Future-Organisations-Team sind die Bemühungen der Politik aktuell nicht ausreichend.
„Obwohl wir seit einem halben Jahr jeden Freitag streiken, ist die Regierung jetzt in die parlamentarische Sommerpause gegangen, ohne, dass etwas passiert. Also reicht es anscheinend nicht, nur am Freitag auf die Straße zu gehen, deswegen weiten wir das jetzt aus.“
In der kommenden Nacht auf Mittwoch soll weitergemacht werden. Dafür werden auf dem Alter Markt ein Zelt und sechs Pavillons aufgebaut. Die „Fridays for Future“-Aktivisten rechnen mit etwa 70 bis 80 Teilnehmern.
Bis Freitag wollen die Aktivisten den Alter Markt besetzen und dafür teilweise die Schule schwänzen. Für die Kölner Bezirksregierung macht die Streikwoche keinen Unterschied. Schwänzen ist schwänzen und das kann pro Tag mit bis zu 155 Euro geahndet werden, so ein Behördensprecher.