
Früh und Gaffel freigesprochen
(SR | Symbolbild) Die Kölsch-Brauereien Früh und Gaffel sind vom Vorwurf illegaler Preisabsprachen freigesprochen worden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat den Fall verhandelt und jetzt ein Urteil gefällt. Die Brauerei Früh zeigt sich erleichtert.
Veröffentlicht: Mittwoch, 08.09.2021 13:19
Das Bundeskartellamt hatte 2014 gegen mehrere Brauereien Geldbußen von insgesamt 338 Millionen Euro verhängt, weil sie ihre Bierpreise untereinander abgesprochen haben sollen. Das Oberlandesgericht hat daraufhin an 35 Verhandlungstagen die Vorwürfe geprüft. Vom Gericht heißt es jetzt, der Senat habe die angeblichen Preisabsprachen nicht feststellen können. Von insgesamt 14 Zeuginnen und Zeugen hätten sich nur noch zwei angeblich daran erinnern können. Von ihnen sei nur eine Person glaubhaft. Die Aussage der zweiten Person sei chaotisch und von bizarren Verwechslungen geprägt gewesen.