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Für ein sicheres Gefühl auf dem Heimweg
© Radio Köln/Dähling
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Für ein sicheres Gefühl auf dem Heimweg

Party vorbei, ab nach Hause...aber wie? Taxi zu teuer, Bahnen sind alle weg, also heißt es laufen. Vor allem einige Frauen haben dann ein unbehagliches Gefühl, wenn sie allein nach Hause gehen. Es gibt aber ein paar Tipps und Helferlein, die euch virtuell begleiten und und dafür sorgen, dass ihr zumindest nicht komplett alleine seid.

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Das Heimwegtelefon

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Am anderen Ende sitzen ehrenamtliche Telefonisten und Telefonistinnen, die so lange mit euch reden, bis ihr sicher zu Hause angekommen seid. Dabei gebt ihr einfach regelmäßig euren Standort durch und die Person am anderen Ende der Leitung kann im Notfall Hilfe rufen.

Da es sich um eine normale Festnetznummer handelt, kommen hier die normalen Telefonkosten auf euch zu. Wenn ihr eine Telefonflatrate habt, ist es also komplett kostenlos. Die Nummer gilt bundesweit. Ihr erreicht sie jeden Tag von 20 Uhr bis Mitternacht und am Freitag und Samstag zusätzlich noch bis 3 Uhr morgens. Weitere Infos findet Ihr hier.

Die Nummer lautet: 030/12074182

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Die Begleitapps

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Wenn ihr nicht mit jemandem sprechen möchtet, könnt ihr auf Smartphone Apps wie WayGuard zurückgreifen. Diese wurde gemeinsam mit der Polizei Köln entwickelt und bietet mehrere Funktionen. Zum einen können eure Freundinnen und Freunde, die die App auch haben, genau sehen wo ihr seid und euch virtuell nach Hause begleiten. Aber es gibt auch ein professionelles Team, das das übernehmen kann. Sie sind jeden Tag und rund um die Uhr erreichbar. Außerdem ist es im Notfall ganz einfach aus der App heraus die passenden Behörden zu verständigen.

Eine weitere praktische Funktion ist das "Standort teilen" auf WhatsApp. So können euch auch Freunde begleiten, die sich keine extra App runterladen möchten. Allerdings gibt es hier keine spezielle Notruf Funktion. Ihr müsst also selbst noch jemanden per Telefon alarmieren wenn ihr in Gefahr geratet.

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Der Podcast

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Um euch noch mehr Tipps für einen möglichst sicheren Nachhauseweg zu geben, hat die Polizei Köln einen Podcast aufgenommen. Hier spricht Kriminalhauptkommissarin Claudia Sobotta über Möglichkeiten Angreiferinnen und Angreifer schon im vorhinein abzuschrecken. Zum Beispiel ein aufrechter und selbstbewusster Gang oder wachsam sein, damit mögliche Gefahren schnell erkannt werden können. Und sie rät, auf das eigene Bauchgefühl zu hören. Dieses erkenne brenzlige Situationen noch vor dem Verstand. Außerdem erzählt sie euch, wie ihr euch im Falle eines Übergriffes richtig verhaltet.

Der Podcast ist seit heute online auf der Seite der Kölner Polizei.

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Doch das Taxi?

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Bei einigen Taxiunternehmen (z.B. TaxiCologne oder Aktiv-Taxi Köln) gibt es die Möglichkeit, ein spezielles Frauentaxi zu bestellen. Das ist eine gute Lösung für alle, die sich mit einer Fahrerin wohler fühlen.

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