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gamescom 2024 endet mit positivem Fazit
© Radio Köln
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gamescom 2024 endet mit positivem Fazit

(KS) Das nächste Großereignis in Köln ist geschafft. Die weltgrößte Spielemesse, die gamescom ist am Sonntag zu Ende gegangen. 335.000 Gaming-Fans kamen in den letzten Tagen zu uns in die Stadt. Und auch beim city festival auf den Ringen war viel los.

Veröffentlicht: Montag, 26.08.2024 05:13

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Mit Musik, Essen und Spielen konnten die Veranstalter am Samstag und Sonntag rund 80.000 Menschen zum gamescom city festival auf die Ringe locken. Auf den Bühnen am Hohenzollernring und am Rudolfplatz sind Bands wie die Donots, Blond, die Veedelperlen oder das Lumpenpack aufgetreten. Und am Sonntag standen bei Arsch huh für Demokratie zum Beispiel Brings und Eko Fresh, Cat Ballou oder Miljö auf der Bühne. Aktuell laufen noch die Abbauarbeiten, im Laufe des Tages sollen die Ringe aber wieder für den Autoverkehr freigegeben werden.

Neuer Online-Rekord

Auch für die Messe selbst ziehen die Veranstalter eine positive Bilanz. Rund 335.000 Besuchende aus 120 Ländern waren laut Veranstalter in der Kölnmesse mit dabei. Und sie melden einen neuen Rekord. Die Anzahl an Menschen, die das Showprogramm online verfolgt haben, sei so hoch wie noch nie gewesen. Allein bis Samstagabend wurden mehrere hundert Millionen Zuschauer registriert, die sich die Übertragung aus Köln auf der ganzen Welt angeschaut haben. Besonders der gamescom Opening Night Livestream war erfolgreich, hier sollen über 40 Millionen Video Views erzielt worden sein – das waren laut Veranstalter doppelt so viele wie im vergangenen Jahr.

Protest gegen Bundeswehr

Außerdem gab es einen neuen Ausstellerrekord. Über 1.400 Stände konnten die Gaming-Fans besuchen. Doch dabei ging es nicht nur ums Zocken. Unter anderem die Bundeswehr hat auf der Messe für Nachwuchs geworben. Und das hat nicht allen gefallen. Mitglieder des Jugendnetzwerks der „Friedensgesellschaft Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen“ hatten sich aus Protest, als Tod verkleidet und waren am Stand der Bundeswehr unterwegs. Außerdem haben sie rund um das Messegelände und in der Innenstadt Fake-Plakate im Stil der Bundeswehr aufgehängt. Auf denen standen Sprüche wie "Übergriffe und Sexismus im Dienst?" oder "Menschen töten wie im Spiel?" gefolgt von der Unterschrift "Weiß ich nicht, Digga..."

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© Friedensgesellschaft Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen
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