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Ganztägiger Warnstreik bei der KVB läuft
© Daniel Dähling
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Ganztägiger Warnstreik bei der KVB läuft

(DD|KU|Archivbild) Um 3 Uhr hat der nächste landesweite Warnstreik im ÖPNV begonnen. Auch die KVB ist betroffen.

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„Fahrt entfällt.“ Wenn die Anzeigen der KVB das anzeigen könnten, würde das heute sehr oft zu lesen sein an den Haltestellen.

Die Gewerkschaft ver.di hat auch die Mitarbeitenden der KVB aufgerufen, einen Tag lang die Arbeit niederzulegen.

Außerdem gilt die Mobilitätsgarantie nicht, und auch der On-Demand-Service Isi fährt nicht. Stattdessen sollen Kunden auf S- und Regionalbahnen umsteigen. Ab Betriebsbeginn morgen früh soll dann alles wieder nach Plan fahren. Nur die Fahrten, die von Subunternehmen durchgeführt werden, finden laut KVB statt.

Die Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays for Future unterstützen die Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen, guter Mobilität - und dadurch letztlich auch nach mehr Klimaschutz. Der Nahverkehr müsse besser finanziert werden, heißt es von FFF: Die Arbeitgeber und auch Verkehrsminister Wissing sollen nicht nur davon reden, die Fahrgastzahlen bis 2030 verdoppeln zu wollen. Sie müssten dafür auch das nötige Geld auf den Tisch legen, sagt Fridays for Future. Denn um dieses Ziel zu erreichen sind laut Verkehrsforscher mehr als 16 Milliarden Euro jährlich nötig. Aktuell würden Bus und Bahn aber totgespart. 

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Wieder Fake-Aushänge im KVB-Look

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Ganztägiger Warnstreik bei der KVB läuft
© Radio Köln
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Auch zum heutigen Warnstreik der KVB hängen an vielen Haltestellen und gestern bereits in einigen Bahnen wieder Aushänge, auf denen für Verständnis für den Streik geworben wird. Dahinter steckt allerdings nicht etwa die KVB selbst, sondern mehrere Initiativen wie das Linke Zentrum Köln oder das offene Antifa-Treffen.

"Genervt vom Streik? verstehen wir, aber Schuld sind nicht die Streikenden, sondern Arbeitgeber und Politik", steht auf den Aushängen. Der Betrieb bei der KVB laufe nicht, weil die Beschäftigten unter enormen Belastungen leiden und das zu Überlastung und krankheitsbedingten Ausfällen führe. Der Streik sei notwendig - denn ohne ihn würde sich nichts verändern. 

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