
Gastronomie fürchtet Schließungen an Karneval
(SR|Symbolbild) Geschlossene Lokale an Karneval - genau davor hat die Kölner Gastronomie Angst. Und es gebe Grund zur Sorge, so die IG Gastro. Von mehreren Seiten der Stadt habe man auf inoffiziellem Wege gehört, dass zum Beispiel auch Lokalschließungen zu Karneval an Hotspots im Gespräch seien.
Veröffentlicht: Dienstag, 01.02.2022 09:20
Man habe deswegen auch einen offenen Brief an die Oberbürgermeisterin Reker geschrieben, so Martin Schlüter von der IG Gastro:
„Die Stadt hat, glaube ich, konkret Angst vor Bildern wie auf der Zülpicher Straße am 11.11. – nur war das nicht die Gastronomie, das war eine Jugend, die eskaliert, was ich persönlich sogar verstehen kann. Das wird es in noch viel größerem Maße geben, wenn man nicht die Kneipen öffnet und die Leute nicht in Kneipen gehen können. Man muss auch von der Zusammenarbeit her gucken, was man anbietet.“
Auf Radio Köln-Nachfrage weist die Stadt zurück, dass es Planungen für solch restriktive Maßnahmen gebe. Es existierten derzeit keine eigenen Planungen seitens der Stadt, da sie dafür die Rahmenbedingungen des Landes kennen müsste. Die jetzige Corona-Schutzverordnung gilt aber nur bis zum 9. Februar.