
Gastronomie will Job-Perspektive für Geflüchtete bieten
(KU|Symbolbild) Viele Hotels und Gaststätten in Köln sind derzeit dringend auf neues Personal angewiesen. Deshalb sind Kölner Gastronominnen und Gastronomen jetzt auf eine Idee gekommen: Sie wollen Geflüchteten aus der Ukraine eine Job-Perspektive bieten. Vorausgesetzt, die Bezahlung stimme. Denn wer vor dem Krieg fliehe und bei uns Schutz suche, dürfe nicht ausgenutzt werden, sagte Manja Wiesner von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.
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Die aktuellen Zahlen der Arbeitsagentur sprechen eine klare Sprache: 146 offene Stellen – das sind 38 mehr als noch vor einem Jahr. Personal wird gerade in der Gastronomie dringend gebraucht. Jetzt sei die Politik in der Pflicht, rasch die Weichen zu stellen, um das Fußfassen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Wichtig sei, dass die ukrainischen Bildungsabschlüsse unkompliziert anerkannt werden. Und es müsse einen vereinfachten Zugang zu Sprachkursen geben, denn die Sprache sei der Schlüssel, um zurechtzukommen, so Wiesner.