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Gedenken an Explosionsunglück von Leverkusen
© Chempark Leverkusen
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Gedenken an Explosionsunglück von Leverkusen

Die Explosion im Chempark in Leverkusen jährt sich diesen Montag zum fünften Mal. Inzwischen ist auch klar, was eines der schwersten Explosionsunglücke in Deutschland ausgelöst hat.

Veröffentlicht: Montag, 27.07.2026 05:21

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Falsch gekennzeichneter Abfall aus Dänemark war die Ursache für die Explosion. Seit dem Unglück mit sieben Toten sind die Sicherheitsvorkehrungen an der Müllverbrennungsanlage in Leverkusen Bürrig deutlich verschärft worden.

Damit ähnliche Unfälle in Zukunft nicht mehr passieren können, werden alle Stoffe, die irgendwie gefährlich werden könnten, vorab nochmal genauer geprüft. Bei der Anlieferung werden extra Proben genommen und analysiert. Das ist ein neuer Standard, der laut NRW-Umweltministerium in Zukunft auch für Müllverbrennungsanlagen in NRW und ganz Deutschland gelten soll.

Zum Jahrestag des Unglücks gibt es im Chempark um 09:37 Uhr eine Schweigeminute.

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Konsequenzen aus Unglück

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Erst seit knapp einem Jahr ist die Müllverbrennungsanlage in Leverkusen-Bürrig wieder komplett in Betrieb – bis dahin war es ein langer Weg. Die Verantwortlichen mussten die Sicherheitsvorkehrung deutlich hochschrauben. So steht es in einem Bericht von NRW Umweltminister Krischer an den Landtag zum Jahrestag der Katastrophe.

Der Bericht schlüsselt außerdem nochmal auf, wie hoch der Schaden ist der durch die Explosion entstanden ist: der Sachschaden beläuft sich auf 28 Millionen Euro – dazu kommen weitere Millionenschäden, weil der Chempark seinen Müll anderweitig entsorgen musste, als die Anlage über vier Jahre komplett bzw. in Teilen stillstand. (KaS|DD)

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