Gedenken zu vier Jahren Ukraine-Krieg in Köln

Am Dienstag (24.2.) ist der vierte Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine. An vielen Orten wird den Opfern gedacht und Solidarität gezeigt. 

© Radio Köln|Waltel

Auch das Blau-Gelbe Kreuz, Pulse of Europe und das Lew Kopelew Forum in Köln rufen zu einer Kundgebung auf. Sie rechnen mit mehreren Tausend Teilnehmenden. Oberbürgermeister Torsten Burmester sagte, das sei ein wichtiges Zeichen der Solidarität. Los geht es auf dem Roncalliplatz ab 19 Uhr. Reden werden unter anderem die stellvertretende NRW Ministerpräsidentin Neubaur und der Minister für Internationales Liminski. 

Stadtbeschäftigte Unterstützen

Kein Licht, keine Heizung, kein fließendes Wasser. Und dazu ständig Drohnen- und Raketenangriffe. So sieht der Alltag in der Ukraine auch am vierten Jahrestag des russischen Angriffs aus. 

Viele Frauen und Männer, die bei der Stadt Köln arbeiten, haben jetzt Geld an das Blau-Gelbe Kreuz gespendet, damit Stromgeneratoren in unsere 

Partnerstadt Dnipro gebracht werden können, sagt Oberbürgermeister Burmester.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung können freiwillig den Centbetrag ihrer Lohnabrechnung spenden. Mit dem Geld konnten zwölf Generatoren angeschafft werden, die nun in Dnipro zum Einsatz kommen. Seit Kriegsbeginn vor vier Jahren hat das Blau-Gelbe-Kreuz 16.000 Generatoren und 600 Krankenwagen in die Ukraine gebracht. (FW|DD|Archivbild)

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