Anzeige
„Gelder müssen schnell und unkompliziert fließen“
© Radio Köln
Teilen:

„Gelder müssen schnell und unkompliziert fließen“

(SD|Symbolbild) Die Lage im Handwerk ist noch stabil, aber es gibt Branchen in Köln, denen geht es gerade richtig schlecht. Das sagt die Handwerkskammer.

Veröffentlicht:

Anzeige

Sie hat eine Konjunktur-Umfrage unter ihren Mitgliedern in Köln und der Region gemacht und diese zur Lage in Corona-Zeiten befragt. Am besten geht es demnach noch den Betrieben im Baugewerbe. Massive Umsatzeinbußen verzeichnen allerdings das KFZ-Gewerbe, das Gesundheitshandwerk und das Handwerk für den privaten Bedarf. Dazu zählen unter anderem auch die Kosmetikerinnen und Kosmetiker, sagte uns Ulrich Fesser von der Handwerkskammer. Die von der Regierung angekündigte Unterstützung für diese und andere Betriebe müsse jetzt zügig kommen, so Fesser:

„Die außerordentliche beschlossene Wirtschaftshilfe muss jetzt zügig umgesetzt werden. Die Betriebe brauchen das Geld unmittelbar, diese müssen ihre Fixkosten decken, Miete, Energiekosten. Da muss schnell Geld fließen und das muss unkompliziert, mit einfachen Verfahren laufen. Wir brauchen schnelle finanzielle Hilfe.“

Generell wünsche sich die Kammer auch, dass die Kommunen bessere Strukturen schaffen. Gebaut werden könne nur, wenn auch zügig eine Baugenehmigung da ist. Fahrzeuge können nur verkauft werden, wenn schnell eine Zulassung da ist, so Fesser weiter.

Anzeige
Anzeige
Anzeige