
Gemeinsame Aktionen gegen Rassismus
(DC) Bei einem Nachbarschaftstreffen in Mülheim ist Donnerstagabend darüber beraten worden, wie sich Anwohner gemeinsam gegen Rassismus stark machen können. Im Veedel waren zuvor rechtsextremistische Briefe mit Morddrohungen gegen Muslime verteilt worden.
Veröffentlicht: Freitag, 14.06.2019 06:52
Rund 30 Menschen haben sich im Mülheimer Bürgerhaus versammelt, die allesamt entschlossen sind, aktiv zu werden. Bei dem Treffen gab es Ideen, wie eine Anlaufstelle für die Betroffenen, die Verteilung von Stickern und Flyern oder auch ein Banner auf dem Mülheimer Marktplatz. Betroffene selbst waren nicht anwesend. Deshalb wurde auch überlegt, wie man für ein nächstes Treffen noch mehr Menschen erreichen könnte. Interessierte können sich zunächst Ende des Monats auf dem Mülheimer Stadtteilfest an einem Stand informieren.
Die rechtsextremistischen Faltblätter, auf denen auch ein Hakenkreuz abgebildet ist, wurden kurz vor dem 15. Jahrestag des NSU-Anschlags in der Mülheimer Keupstraße verteilt. Wer die Flyer verteilt hat, ist bislang unklar.