Gemeinschaftsunterkünfte sollen schrittweise schließen

(SR | Symbolbild) Große Flüchtlingsmassenunterkünfte soll es langfristig in Köln nicht mehr geben. SPD, Linke und Klimafreunde im Stadtrat haben nach dem massiven Corona-Ausbruch in der Notunterkunft in der Herkulesstraße die sofortige Schließung gefordert. Die Mehrheit um Grüne, CDU und Volt hat aber einen schrittweisen Abbau in den nächsten vier Jahren beschlossen.

© Radio Köln

Grundsätzlich waren sich alle demokratischen Fraktionen und Gruppen im Rat einig, dass Gemeinschaftsunterkünfte wegen Corona nicht nur eine Gefahr für die Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitenden seien, sondern auch für die Kölner Bevölkerung. Die Menschen müssten in abgeschlossenen Wohneinheiten untergebracht werden. Kölns Oberbürgermeisterin Reker kündigte Reaktionen an, diese würden aber keinen Auszug etwa aus der Notunterkunft an der Herkulesstraße bedeuten.  


Weitere Meldungen