
Generalvikar Assmann kritisiert mediale Berichterstattung
(SR|Symbolbild) Der Artikel des Kölner Stadt-Anzeiger über die Medienstrategie im Zusammenhang mit dem Missbrauchsgutachten schlägt im Erzbistum Köln hohe Wellen. In einem Brief an die Mitarbeitenden widerspricht Generalvikar Guido Assmann jetzt der Darstellung in den Medien.
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Assmann schreibt, in der Berichterstattung sei die Behauptung aufgestellt worden, dass der Betroffenenbeirat durch ein Drehbuch einer Krisenkommunikationsagentur instrumentalisiert werden sollte. Dies sei definitiv falsch. Weil die Stimme des Betroffenenbeirates so wichtig sei und die Betroffenen ein berechtigtes Interesse an Transparenz hätten, durften sie damals auf keinen Fall übergangen werden, schreibt Assmann. Handlungsleitend sei immer die Perspektive der von Missbrauch Betroffenen gewesen. Es sei aber unbestritten, dass das Erzbistum eine Fachagentur mit der Kommunikation beauftragt habe, da die Flut der Anfragen im Zusammenhang mit dem zurückgehaltenen Missbrauchsgutachten 2020 intern nicht zu bewältigen gewesen sei. Das Durchstechen eines vertraulichen Papiers an die Medien habe aber völlig falsche Spekulationen und Interpretationen befördert.