
Das würde den Erhalt von Vereinsheimen und Sportanlagen massiv gefährden, hieß es heute auf einer Pressekonferenz. Betroffen wären vor allem die jüngsten Kölnerinnen und Kölner, so Anja Hogrefe, die Vorsitzende der Sportjugend Köln.
Deshalb wird eindringlich von der Stadt gefordert, die geplanten Streichungen zurückzunehmen. Mit einem offenen Brief wandten sich die Vereine zudem direkt an Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Auf Radio Köln-Nachfrage sagtw die Stadt, sie wisse um die zentrale Rolle des Sports in Köln. Ziel sei es aber, einen Haushalt zu erstellen, den die Bezirksregierung genehmigt und damit die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten nicht zu verspielen. Nach langen Abwägungen und nach bestem Wissen und Gewissen sei der Entwurf vorgelegt worden. Zu einzelnen Positionen und Bereichen wolle man sich nicht weiter äußern. Am Freitag soll der Finanzausschuss und im Februar der Rat über den Haushalt beraten und ihn beschließen.