
GEW kritisiert Ministerium nach Abipanne
(PR|Symbolbild) Viele Lehrkräfte in NRW haben sich gestern vom Schulministerium im Stich gelassen gefühlt, sagt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, kurz GEW. Heute sollten ursprünglich die Abi-Prüfungen in NRW starten, doch die Prüfungen konnten teilweise nicht heruntergeladen werden und sollen jetzt Freitag stattfinden.
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Das Schulministerium habe nicht klar genug mit den Lehrkräften kommuniziert, sagte uns Eva Maria Zimmermann von der GEW:
„Von 12 bis 20:30 Uhr wurden die Lehrkräfte hingehalten und haben immer wieder verzweifelt versucht, die Aufgaben herunterzuladen. Stellen Sie sich das mal vor. Da läuft man ja auf Hochtouren, wenn es bis spät in den Abend nicht klappt und am nächsten Tag aber das Abi stattfinden soll. Und es kommt keinerlei verlässliche Info, was nun ist. Fehler können passieren, das ist klar, aber die Kolleginnen und Kollegen so lange im Dunkeln tappen zu lassen und immer wieder nur zu sagen, dass sie es weiter probieren sollen, ist ein absolutes Unding.“
Schulministerin Dorothee Feller entschuldigte sich heute für die technische Panne. Der Download für die morgigen Prüfungen liefe bisher reibungslos. 30.000 Abiturienten und Abiturientinnen aus ganz NRW sind von der Panne betroffen.
Schülerinnen und Schüler, die am Freitag wegen des Zuckerfestes nicht mitschreiben können, bekommen die Möglichkeit nachzuschreiben.