
Gewaltschutzeinrichtungen in Köln starten Kampagne
Kölner Gewaltschutzeinrichtungen warnen vor massiven Kürzungen. Grund ist die angespannte Haushaltslage der Stadt Köln, die ein Defizit in Milliardenhöhe erwartet. Als Reaktion haben sie die Kampagne #FEMpörung gestartet - FEM steht für feministisch.
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Hinter der Kampagne stehen der Dachverband der autonomen Frauenberatungsstellen NRW und weitere Initiativen. Sie befürchten, dass die Kürzungen vor allem für autonome Frauenprojekte eine existenzielle Bedrohung wären. Deshalb fordern sie eine langfristige Finanzierung und einen Ausbau der Gewaltschutzstrukturen. In den nächsten Tagen soll außerdem eine Petition starten. Unterstützt wird die Kampagne unter anderem von den Kölner autonomen Frauenhäusern, dem Frauenberatungszentrum Köln und „Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen“.