Gewerbesteuern in Köln brechen ein

(SB | Symbolbild) Wie sehr sich die Corona-Pandemie auf die Kölner Wirtschaft letzten Endes auswirkt, ist derzeit noch nicht klar zu sagen. Einen konkreten Anhaltspunkt bieten allerdings Gewerbesteuern. Und die sind aufgrund der Corona-Krise um fast 40 Prozent eingebrochen.

© Pixabay|Thongchai Tokvamroo (CC0)

Knapp 210 Millionen Euro Gewerbesteuern hat die Stadt Köln im zweiten Quartal eingenommen. Das ist ein Drittel weniger als Anfang des Jahres und deutlich weniger als vor einem Jahr. Das haben die Landesstatistiker ausgerechnet.

Köln liegt damit in etwa im Landesschnitt, das Minus ist nur etwas geringer als der Durchschnitt in NRW. Trotz der Krise gibt es auch Kommunen in der Region, die zulegen konnten, wie etwa Wesseling oder Euskirchen. In absoluten Zahlen hat nur Düsseldorf ein größeres Minus verkraften müssen. Für die Kölner Stadtkämmerin wohl nur ein schwacher Trost. Köln hat in diesem Jahr bisher ursprünglich mit 1,38 Milliarden Euro Gewerbesteuern gerechnet.

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