
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, NGG, befürchtet, dass der Mangel an Betreuungsplätzen negative Folgen für den Kölner Arbeitsmarkt haben könnte. Deswegen fordert sie von der Stadt, sich noch mehr für die Sicherstellung von Kitaplätzen und anderen Betreuungsangeboten einzusetzen und mehr zu investieren.
Dringender Handlungsbedarf
Es sei für die beschäftigten Eltern essenziell, dass die Betreuung ihrer Kinder sichergestellt ist, damit sie auch weiterhin arbeiten gehen könnten, heißt es von der NGG. Hinzu käme, dass viele Unternehmen händeringend Arbeitskräfte suchten: Die Besetzung von Jobs in der Hotellerie, Gastronomie und der Lebensmittelindustrie dürfe nicht davon abhängig sein, ob Eltern eine Betreuung für die Kinder finden oder nicht.
Der jüngste Kitareport 2023 des DGB Köln habe gezeigt, dass 42 Prozent der befragten Kitas über ein Jahr lang unterbesetzt waren – und dieses Ergebnis sei besorgniserregend, sagt die NGG.