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Gläubige zweifeln an der Glaubwürdigkeit des Kardinals
© Erzbistum Köln
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Gläubige zweifeln an der Glaubwürdigkeit des Kardinals

(DC|Symbolbild) Das katholische Köln reagiert verhalten und mit Kritik auf die ersten Konsequenzen von Kardinal Woelki auf das Gutachten zum Umgang mit Missbrauch im Kölner Erzbistum. Woelki hatte am Dienstag einen Acht-Punkte-Maßnahmen-Katalog vorgestellt, der unter anderem mehr Kontrolle, mehr Prävention und eine Aufklärungskommission enthält, die sich weiter mit der Aufarbeitung beschäftigen solle. Auch Woelki selbst räumte Fehler ein. Er habe nicht alles Menschenmögliche getan, sagte er. Zum Beispiel hätte er den Missbrauch erkennen und in einigen Fällen anders handeln müssen. Aus moralischer Verantwortung jetzt zurückzutreten, sei ihm persönlich aber zu einfach.

Veröffentlicht: Mittwoch, 24.03.2021 07:17

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Damit hat der Kardinal weiter scharfen Gegenwind von vielen Gläubigen im Erzbistum Köln. Das Laienbündnis "Wir sind Kirche" sagt, es sei schwer vorstellbar, dass Woelki wirklich - wie er es behaupte - nichts von dieser systembedingten Vertuschung mitbekommen habe. In der Erklärung von "Wir sind Kirche" heißt es, für viele werde ein echter Neuanfang, den Woelki versprochen habe, mit dem Kardinal selbst schwer vorstellbar bleiben. Und vom Diözesanrat der Katholiken in Köln ist unter anderem zu hören, wer aus moralischer Sicht schwere Verfehlungen auf sich geladen habe, könne die Institution schwer glaubwürdig repräsentieren.

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