Goldgasse statt Komödienstraße

(MF| Symbolbild) Für Touristenbusse, die in Köln halten, soll es in Zukunft einen neuen Haltepunkt geben. 

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Wie die Stadt meldet, wird dieser von der Komödienstraße in die Goldgasse verlegt. Man erhoffe sich dadurch eine bessere Abwicklung der an- und abreisenden Reisebusse. Wenn die notwendigen Behörden, unter anderem die Polizei, grünes Licht geben, könne man den Haltepunkt noch in diesem Jahr verlegen. Dieser neue Haltepunkt soll jedoch erstmal eine Interimslösung sein. An einem Gesamtkonzept für Touristenbusse werde noch gearbeitet, so Oberbürgermeisterin Reker. Man freue sich aber, dass man diese kurzfristige Ersatz-Lösung gefundenhabe. Damit werde der öffentliche Raum im Dom-Umfeld deutlich aufgewertet. Außerdem würden die Touristen und letztlich auch die Kölnerinnen und Kölner davon profitieren, so Reker weiter.  

Die FDP kritisiert den Vorschlag zur Goldgasse, denn der Breslauer Platz sei mit seinen Baustellen und Pinkelecken nicht schön genug, um als Ankunftsort für Touristen zu dienen. Wir haben Oberbürgermeisterin Reker zu der Kritik befragt, sie sagt zur Goldgasse:

"Das war der von der Fachverwaltung vorgeschlagene beste Standort. Ich muss mich da ein Stück weit auf diese Expertise verlassen. Es werden aber verschiedene Standorte geprüft und es handelt sich in jedem Fall nur um einen Interimsstandort. Es steht noch nicht fest, aber bisher scheint es so, dass die Goldgasse von der Fachverwaltung als der geeignetste Interimsstandort vorgeschlagen wird."

Auch die SPD spricht sich gegen die Goldgasse aus. Sie will die Reisebusse komplett aus der Innenstadt verbannen. 

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