
Es habe nur sehr vereinzelt Zwischenfälle gegeben, auch wenn die Stimmung zuletzt etwas aggressiver geworden sei, so die Polizei. Im Zülpicher Viertel haben nach Angaben der Stadt bis zu 15.000 Menschen gefeiert. Stadtdirektorin Andrea Blome sagte, es habe besser geklappt als am 11.11.:
„Wir haben heute eine Lage, die friedlich ist. Wir haben keine Verletztenzahlen, die uns hier bedenklich stimmen müssten – von daher ist das für die ganzen Einsatzkräfte und die Mitarbeitenden, die draußen unterwegs sind, heute ein durchaus friedliches und auch in den meisten Teilen der Stadt sehr sehr ruhiges Karnevalsgeschehen.“
Der Leiter des Ordnungsamtes Büscher sagte, natürlich seien die Bilder Feiernder im Zülpicher irgendwie bizarr angesichts der Lage in Osteuropa. Aber man müsse auch Verständnis haben, dass viele junge Menschen nach zwei Jahren Pandemie mal ein Ventil bräuchten. Bis zum frühen Abend war es für die Polizei ein vergleichsweise ruhiger Tag, in mindestens einem Fall ermittelt die Polizei aber wegen sexueller Belästigung. Ein Bilanz der Nacht konnte uns die Polizei bislang noch nicht geben.