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Große Zoll-Kontrolle bei Amazon
© Frank Waltel/Radio Köln
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Große Zoll-Kontrolle bei Amazon

(RO) Abgefahrene Reifen, eine kaputte Lenkachse, kein Mindestlohn, Sozialbetrug oder Verstöße gegen die Meldepflicht. Zoll und Polizei haben bei einer Kontrolle am Mittwochmorgen beim Onlineversandriesen-Depot von Amazon in Merkenich eine Menge dieser Verstöße festgestellt. Im Fokus der Kontrollen standen die Fahrerinnen und Fahrer der Lieferfahrzeuge, die im Auftrag von Amazon über Subunternehmer unterwegs sind.

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Jens Ahland vom Zoll in Köln sagte uns, die Branche sei ein Dauerbrenner und es seien auch in der Vergangenheit schon zahlreiche Verstöße festgestellt worden:

„Durch Corona und den Online-Handel - dem Boom in der Branche – haben die mit Sicherheit nicht weniger, sondern mehr zu tun. Das führt eben dazu, dass dort auch Fahrer beschäftigt werden, die zum Beispiel gar nicht arbeiten dürfen, die vielleicht auch im Sozialleistungsbezug stehen und dann sich etwas dazu verdienen und das dann nicht mitgeteilt haben. Also da gibt es die ganze Bandbreite, bei der wir tätig werden.“

Am Mittwoch wurden 24 Verstöße dieser Art festgestellt. Viele Lieferwagen hätten außerdem sofort zum TÜV gemusst, weil die Reifen abgefahren oder die Windschutzscheibe defekt waren, so Ahland weiter. Mindestens ein Wagen sei sofort stillgelegt worden, weil er mit gebrochener Lenkachse unterwegs war. 

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