Gut beraten, damit sie sicher ist: Die Rente

Der Finanztipp bei Radio Köln wird präsentiert von der Sparkasse KölnBonn.

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„Denn eins ist sicher: Die Rente“. Hat Norbert Blüm schon in den 90ern gesagt. Heute wissen wir: Stimmt nicht mehr so ganz. Die eigene Vorsorge ist wichtig, damit es uns auch im Alter gut geht. Reicht eure Rente später aus?

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Die meisten von uns erwerben im Laufe des Lebens unterschiedlichste Ansprüche auf die spätere Rente. Da ist zunächst die gesetzliche Rente, dann vielleicht eine betriebliche Altersvorsorge mit Geld vom Chef, zusätzlich Riester oder auch eine private Rentenversicherung. Dennoch solltet Ihr Euch die Frage stellen, ob das Geld denn für einen angenehmen Ruhestand in 20, 30 oder 40 Jahren auch reicht. Finanzexperte Maximilian Blusch:

„Um Klarheit zu schaffen bedarf es einer guten Beratung. Das geht Ihr am besten in drei Schritten an und klärt die „3L: Lage, Lebensplanung und Lücke. Erstens: die Lage. Eine gute Beratung braucht alle notwendigen Informationen, zum Beispiel aus einer „Renteninformation“ der Deutschen Rentenversicherung. Dort erkennt Ihr zum Beispiel ob es eventuelle Fehlzeiten gibt, die noch geklärt werden müssen, oder wann die Altersrente beginnt und wie hoch diese voraussichtlich sein wird. Bringt zur Beratung natürlich auch weitere Unterlagen, zum Beispiel über eine betriebliche Altersvorsorge eures Arbeitgebers, Riester-, Rürup- oder private Rentenversicherungen mit. Dazu auch Einkünfte aus vermieteten Immobilien oder sonstige Einkünfte. Bei der Berechnung wird der gute Berater auch Kaufkraftverluste durch Inflation und Steuern sowie Sozialabgaben berücksichtigen. Zweitens: die Lebensplanung. Klärt gemeinsam mit dem Berater sorgfältig, welche Vorstellungen Ihr für den Ruhestand habt und wieviel Geld Ihr dazu braucht. Wichtig ist dabei zum Beispiel, wann Ihr in Rente gehen wollt, ob Ihr in den eigenen vier Wänden wohnt oder Miete zahlt, ob Ihr gesetzlich oder privat krankenversichert seid oder noch für andere Menschen finanziell einstehen müsst. Und drittens: die Lücke. Lasst Euch mögliche Versorgungslücken aufzeigen und natürlich auch wie Ihr diese füllen könnt. Eine gute Beratung zeigt Euch auch natürlich auf, wieviel Geld im Fall einer vollen Erwerbsminderung, bei längerer Krankheit für Eure Hinterbliebenen im Todesfall und für die Kosten bei Pflegebedürftigkeit fehlt.“

Macht den „Vorsorgecheck“ spätestens mit 40 und sprecht mit Eurem Berater bei Sparkasse oder Bank. Dann ist noch genug Zeit um mögliche Lücken zu schließen. Grade Frauen sollten genau hinschauen. Auszeiten für Kinder und mögliche Teilzeit führen oft zu deutlich geringeren Rentenansprüchen.

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