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Gutachten: Shell muss Sicherheitskonzept überarbeiten
© Shell
Luftbildaufnahme Werksteil Godorf
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Gutachten: Shell muss Sicherheitskonzept überarbeiten

(PR | Archivbild) In Köln-Godorf sind im April bei Shell wegen eines Lecks in der Leitung rund 300 Tonnen leichtes Gasöl ausgelaufen. Der Grund: Unter einer Straße war ein Mantelrohr kaputt und konnte das eigentliche Produktrohr nicht mehr schützen.

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Damit so etwas nicht wieder vorkommt, hat der Anlagen-Sicherheitsexperte Prof. Dr. Christian Jochum den Schaden unter die Lupe genommen. Sein Rat an Shell: Das Unternehmen muss sein Sicherheitskonzept überarbeiten. Unter anderem soll Shell die sogenannten Mantelrohre besser kontrollieren und am besten die Rohre überirdisch verlegen.

„Verbesserte Prüfung der Produktleitungen auf Korrosion, verbesserte Maßnahmen zur Erkennung von Leckagen und ganz wichtig natürlich eine möglichst beschleunigte Fortsetzung des Sanierungsprojektes, bei dem das Problem praktisch komplett gelöst wird.“

Bei den unterirdischen Leitungen können Rohre schlecht kontrolliert und als Folge Lecks viel zu spät bemerkt werden. 

Seit 2014 holt Shell in Godorf die Rohre unter Straßenkreuzungen aus der Erde und baut stattdessen Brücken. Von den 145 Straßenkreuzungen sind nach Unternehmensangaben rund 70 umgebaut. Bei weiteren 26 reißt Shell die Straßen aktuell auf, um den Zustand der Mantelrohre zu kontrollieren.

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