Gutachten zum Messe-Skandal wird vorgestellt

(DA | Foto: Symbolbild) Das Gutachten zur Aufarbeitung des Messe-Skandals war am Dienstagabend Thema im Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Köln. Professor Graeff von der Uni Kiel, der das Gutachten erstellt hat, hat den Politikern im Ausschuss seine Ergebnisse vorgestellt.

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Allerdings in dem Sitzungsteil, in dem Kölner Bürger und Presse draußen bleiben müssen. Stadtkämmerin Dörte Diemert hat am Montag in einem anderen Ausschuss eine dreiseitige Erklärung verteilt, wie jetzt mit dem Gutachten weiter umgegangen werden soll. Vor anderthalb Wochen hatte Diemert nämlich angekündigt, das Gutachten nicht veröffentlichen zu wollen, entgegen dem Ratsbeschluss von 2016. Grund: Die damals handelnden und zum Teil bereits verurteilten Personen seien zu identifizieren. Jetzt prüft die Verwaltung, ob es möglich ist, eine zweite, anonymisierte Version zu erstellen, die dann veröffentlicht werden könnte.

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