Haie verkaufen „Rettungs-Tickets“

(RO | Archivbild) Die Kölner Haie setzten in dieser Corona-Pandemie ab sofort auf ihre Fans. Ab Mittwoch können Unterstützende virtuelle Tickets für Spiele kaufen, die es gar nicht gibt.

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Mit dieser etwas anderen Spendenaktion erhofft sich der KEC eine Finanzspritze von einer Million Euro. Ohne diese Unterstützung könnten sich die Haie nicht für die aktuelle Eishockeysaison anmelden und der ganze Verein und Standort in Köln stünde nach eigenen Angaben vor dem Aus. Haietrainer Uwe Krupp:

„Ich bin hoffnungsvoll, weil ich daran glaube, dass die Kölner Haie eine feste Position im Kölner Sportbild haben. Wir gehören da einfach rein – hoffentlich bekommen wir das mit der Unterstützung nach der wir jetzt fragen, hin.“

Wegen der Corona-Pandemie plagen den Verein Existenzängste. Zuschauende sind verboten. Damit fällt die Haupteinnahmequelle weg. Die Spieler verzichten bereits auf bis zu 60 % ihres Gehalts, um den Verein zu retten. Die virtuellen Tickets gibt es über die Kölner Haie-Homepage oder hier und kosten zehn Euro.

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