
Halskettenräuber schlagen erneut zu
(KU|SR|Symbolbild) Mit sichtbarem Schmuck am Körper durch die Kölner City zu gehen, kann zur Zeit gefährlich sein. Schon wieder haben Jugendliche Kölnern Halsketten vom Hals gerissen. Seit Wochen beschäftigt das Problem die Kölner Polizei.
Veröffentlicht: Donnerstag, 25.07.2024 05:45
Die Behörde rät deshalb schon dazu, Wertgegenstände zu verdecken und sich nicht ablenken zu lassen. Als Täter beschreiben die Opfer der Polizei immer wieder Jugendliche.
Die beiden aktuellen Überfälle passierten auf der Weidengasse und am Gereonswall. Die Ermittler prüfen jetzt einen Zusammenhang. Im ersten Fall soll ein etwa 15- bis 17-Jähriger an Krücken gehend einen Mann auf Französisch um Zigaretten gebeten haben. Als der Mann nicht reagierte, soll der Jugendliche die Krücke beiseite geworfen haben und seinem Opfer um den Hals gefallen sein, um dessen Kette abzureißen. Danach soll er mit den Krücken unter dem Arm weggerannt sein. Auch im zweiten Fall soll der Jugendliche gehumpelt sein. Er verpasste seinem Opfer einen Faustschlag und rannte mit dessen Halskette in Richtung Ebertplatz.