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Handwerkskammer: Verkehrsinfarkt steht bevor
© Radio Bonn/Rhein-Sieg
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Handwerkskammer: Verkehrsinfarkt steht bevor

„Die Vollsperrung der Bonner Nordbrücke ist ein Schock für die Region“ - das sagt Thomas Radermacher, Präsident der Handwerkskammer zu Köln. Und auch bei uns in der Stadt sind laut ihm die sanierungsbedürftigen Straßen ein großes Thema. In der Frühjahrs-Vollversammlung der Kammer am Donnerstag sagte er für die kommenden Jahre "einen regelrechten Verkehrsinfarkt" hervor.

Veröffentlicht: Montag, 15.06.2026 05:59

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Das Handwerk sei auf Mobilität angewiesen - es sei keine Frage von Komfort, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Sperrungen wie jetzt in Bonn sorgen für ein Verkehrschaos und immense Kosten, so Radermacher. Er fordert, dass dauerhafte Sperrungen um jeden Preis verhindert werden müssen. Bei der Vollversammlung ging es neben der Mobilität auch noch um andere Dinge. Radermacher fordert unter anderem, dass die Bundesregierung sich um die Finanzierung von Pflege- und Krankenversicherung oder auch um die Sicherung des Rentensystems kümmern muss. "Mit den richtigen politischen Rahmenbedingungen können unsere Betriebe einen noch größeren Beitrag zum Wohlstand unseres Landes leisten", so Radermacher. (MH|KS|Symbolbild)

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