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Auch die Zahl Handwerksbetriebe im Kammerbezirk sei im letzten Jahr insgesamt angestiegen und biete laut Kammergeschäftsführer Garrelt Duin weiter hervorragende Karrierechancen. Allerdings gebe es große Unterschiede zwischen Stadt und Land:
„Es ist in der Tat so, dass Köln und Bonn nicht so positiv dastehen, wie der ländliche Raum. Im ländlichen Raum haben wir vielleicht auch noch etwas familiärerer Strukturen in den Betrieben, da lässt man sich auch von einer Krise nicht so leicht erschüttern. In den Städten ist deutlicher spürbar, also wir haben im Grunde in Köln und Bonn eher einen Null-Wachstum, während die umliegenden Gebiete – der ländliche Raum – wirklich zulegt.“
In Köln hätte außerdem im letzten Jahr mehr als jede zehnte Frisörin bzw. jeder zehnte Frisör seinen Betrieb abgemeldet. Bei den Frisörinnen und Frisören sei auch die Zahl der Ausbildungsplätze zurückgegangen. Egal ob Stadt oder Land, die Handwerksbetriebe spürten weiter den Fachkräftemangel. Kammerpräsident Wollseifer fordert von der Politik die handwerkliche Bildung mit der akademischen Bildung gleichzusetzen und staatlicherseits mehr in das Handwerk zu investieren.
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