
Heiligen Drei Könige bleiben Teil der Dom-Krippe
(TS|Foto:Archivbild) Die Krippe mit der üblichen Darstellung der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom bleibt. Aufgrund der getroffenen Maßnahme im Ulmer Münster habe man sich nochmal mit den eigenen Figuren auseinandergesetzt, sagte Domprobst Guido Assmann im Radio Köln-Interview. Die Figuren werden auch in diesem Jahr zu sehen sein.
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Die Münstergemeinde in Ulm hatte die Heiligen Drei Könige aus ihrer Weihnachtskrippe entfernen. Die drei Figuren, darunter Melchior mit dunkler Hautfarbe, sollen in diesem Jahr nicht gezeigt werden. Man reagiere damit auch auf die Rassismus-Debatte in Deutschland, hieß es aus Ulm.
Domprobst Guido Assmann bewertet die Situation etwas anders. Für ihn stehe die Krippe für Vielfalt:
„Also eigentlich finde ich es eine wunderschöne Aussage dieser Krippendarstellung wie wir sie im Dom haben und in vielen anderen Kirchen ja auch, dass Gott Mensch für alle wird. Egal wo man herkommt, egal wie die Herkunft ist, ob man jung oder alt ist, egal ob arm oder reich. Egal wie die Hautfarbe ist, ob Mann oder Frau, ob Kind oder Jugendlicher, Gott kommt zu allen. Und das glaube ich, zeigt die Kölner Krippe besonders schön, genauso wie viele andere Krippen ja auch.“
In den Planungen mit Blick auf die Weihnachtszeit beschäftige man sich im Dom derzeit vor allem damit, wo die Krippe genau aufgestellt werden kann. Schließlich soll die Krippe auch mit den bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen zu sehen sein.