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Hilfe bei homophoben Angriffen
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Hilfe bei homophoben Angriffen

Die Schaafenstrasse gilt Köln als ein Schutzraum für queere Menschen. Mutmaßlich homophobe Zwischenfälle, wie das Auto, das vor einem Jahr einen Menschen angefahren hat oder eine lesbische Frau, die kurz vor der CSD Parade vor zwei Wochen bewusstlos geprügelt wurde, lassen viele Menschen aufhorchen.

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Polizei führt neue Statistik

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Die Polizei Köln habe derzeit keine Anhaltspunkte dafür, dass die Schaafenstraße ein Ort sei, an dem Menschen regelmäßig aufgrund ihrer Lebensweise diskriminiert werden. Eine Häufung homophober Übergriffe und Straftaten stelle man derzeit nicht fest. Aus Worten würden aber schnell Taten, daher müsse „verbaler Gewalt“, Hass und Hetze entschieden entgegengetreten werden, heißt es von der Kölner Polizei weiter.

Die Kölner Polizei erfasst mutmaßlich homophobe Vorfälle seit einem Jahr in einer gesonderten Statistik. Eine verlässliche Aussage der Statistik könne aber noch nicht gemacht werden, heißt es von der Kölner Polizei. Erst nach Abschluss der Ermittlungen könne der Fall auch rechtlich beurteilt werden. Homophobe Straftaten fallen in der Regel in die Kategorie politisch motivierte Kriminalität und werden meist vom Staatsschutz bearbeitet. 

Ein Problem ist auch die hohe Dunkelziffer, Verbände wie Rubicon sprechen von 80-90 Prozent. Auch deshalb rät die Kölner die Kölner Polizei, mögliche Vorfälle, auch verbale Attacken - unbedingt zu melden. Niemand müsse sich wegen seiner sexuellen Orientierung beschimpfen oder beleidigen lassen oder gar körperliche Angriffe hinnehmen, so die Polizei. Je nach Art und Weise des Vorfalles könne es sich z.B. Beleidigung, Körperverletzung, Bedrohung oder sogar Volksverhetzung handeln. Die Polizei rät solche Vorfälle unbedingt anzuzeigen. Das sei auch wichtig, damit die Polizei wisse, wann, wo und wie oft es zu solchen Straftaten kommt. Dies sei wichtig für die Ermittlungen die Prävention aber auch für die statistische Erfassung und Bewertung.

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Was tun bei homophoben Übergriffen?

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Anzeigen können sowohl auf einer Polizeiwache als auch online erstattet werden. Tipps dazu gibt es hier. Wer sich über homophobe oder sexualisierte Gewalt beraten lassen will, hat in Köln dazu eine Vielzahl von Möglichkeiten. WICHTIG: Im akuten Notfall 110 wählen.

 

Schwul/Trans*/Lesbisches Überfalltelefn

0221 19228

Beratung@koeln19228.de

www.koeln19228.de

 

rubicon e.V.

Beratungszentrum; Kinderwunsch-Beratung für Lesben- und Schwule, Senior:innen-Arbeit, Psychosoziale Peer Beratung, Beratung für Trans, Anti-Gewalt-Arbeit, Integrationsagentur, persönliche Beratungsgespräche.

Rubensstraße 8-10

50676 Köln

www.rubicon-koeln.de

 

anyway e.V.

Das anyway ist Europas erstes queeres Jugendzentrum, das speziell für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transmenschen sowie deren Freund:innen von 14 bis 27 Jahren gegründet wurde. Neben der Beratung finden hier auch Konzerte, Lesungen, Theateraufführungen und Filmpremieren statt.

Kamekestraße 14

50672 Köln

www.anyway-koeln.de


Weitere Angebote gibt es hier.

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