
Der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein fordert dagegen eine grundsätzliche Entscheidung, wie hoch in Köln in Zukunft gebaut werden soll. Köln habe genug solcher Fälle gehabt, wo Investoren der Stadt die Pistole auf die Brust gesetzt hätten, um einen positiven Baubescheid zu erwirken, sagt der Vorsitzende des Vereins, Konrad Adenauer.
Adenauer hält die Begründung der Stadt, in Zukunft deutlich mehr in die Höhe bauen zu müssen, weil Bauland fehlt, für falsch. Es sei ja gerade die Kölner Politik, die sich seit Jahren sträube, auch in den Außenbereichen der Stadt ausreichend Bauland zur Verfügung zu stellen. Adenauer fordert, einen Dialog in der Stadt in Gang zu setzen und dabei auch die Gesellschaft einzubeziehen, bevor über einzelne Hochhausprojekte entschieden werde und das historisch Stadtbild zerstört wird.