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Hochzeitsgesellschaften auf Autobahnen - Behörden planen härteres Vorgehen
© Radio Köln/ Frank Waltel
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Hochzeitsgesellschaften auf Autobahnen - Behörden planen härteres Vorgehen

(MH) Hochzeitsgesellschaften, die den Verkehr lahm legen um Bilder zu machen oder die einfach im Konvoi über rote Ampeln fahren - dagegen soll künftig deutlich schärfer vorgegangen werden.

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NRW-Innenminister Reul hat sich zu den Vorfällen der letzten Zeit geäußert und ein härteres Durchgreifen der Behörden angekündigt. Zuletzt hatte ein Fall in Köln für Aufsehen gesorgt.

Am Sonntagmittag blockierte eine Hochzeitgesellschaft den Verkehr auf der A57 bei Bickendorf.

Mehrere Autos hielten dort plötzlich an. Die Fahrzeuge wurden so aufgestellt, dass der Verkehr nicht mehr durch kam.

Zeugen sagten aus: Mitten auf der Autobahn hätten Frauen getanzt. Die Kölner Polizei konnte den Konvoi später an der Gladbacher Straße stoppen. Gegen mehrere Fahrer läuft jetzt ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Laut Innenministerium gab es allein am vergangenen Wochenende 32 Polizeieinsätze bei Hochzeiten in ganz NRW. Dabei wurden Schreckschusspistolen und Autos sichergestellt.  

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