Hürther Sexualstraftäter muss über 11 Jahre ins Gefängnis

(PR | Foto: Symbolbild) 11 Jahre und drei Monate Haft plus Sicherungsverwahrung. Dieses Urteil hat das Kölner Landgericht am Dienstag gegen einen 54-Jährigen aus Hürth wegen sexuellem Missbrauchs von Kindern gefällt.

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Laut Anklage hat sich der Mann in insgesamt 33 Fällen an Mädchen zwischen acht und 13 Jahren aus seiner Nachbarschaft vergangen. Die Taten geschahen fast alle im Keller seines Wohnhauses in Hürth, heißt es von der Staatsanwaltschaft. Der Mann hatte gestanden, in dem mit Matratzen und Spielzeug ausgestatteten Raum sexuelle Handlungen an fünf Kindern vorgenommen zu haben.

Für große Aufregung hatte bei dem Prozess das Vorstrafenregister des Täters gesorgt. Der Mann hatte bereits wegen Kindesmissbrauchs im Gefängnis gesessen und war dann unter Auflagen freigekommen. Eltern der betroffenen Kinder hatten in der Verhandlung die Behörden kritisiert. Niemand in der Hürther Nachbarschaft habe etwas über die Vergangenheit des Mannes gewusst, keiner habe die Eltern gewarnt, so der Vorwurf.

Der 54-Jährige war bei einer Verkehrskontrolle aufgefallen. Er war mit einem Mofa unterwegs und hatte ein 10-jähriges Mädchen dabei. Die Polizei hatte ein komisches Gefühl und observierte den Mann. Bei einer Hausdurchsuchung fanden die Beamten dann jede Menge Beweismaterial.

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