
IG Gastro verurteilt Sessionseröffnung der „Querdenker“
(DD | Symbolbild) Die Initiative Querdenken hat für ihre Karnevalsaktionen am Mittwoch viel Gegenwind bei uns in Köln bekommen. Nach der FDP findet auch die IG Gastro scharfe Worte. In einem neuen Appell an alle Kölner bitten die in der IG zusammengeschlossenen Gastronomen: „Bitte hört auf mit dem Driss.“
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„Völlige Vollidioten“ würden den Karneval der Liebe auf der Deutzer Werft ausrufen. Das mache die Gastronomen traurig, wütend und ratlos. Denn sie sagen, sie haben geschlossen, um das Coronavirus einzudämmen. Sollten sich die Zahlen nach dem 11.11. verdoppeln, könnte das für die Branche desaströse Folgen haben, denn dann bestehe die Gefahr, dass die Gastronomie noch deutlich länger als bis voraussichtlich Ende November geschlossen bleiben müsse. Die FDP spricht von einem Missbrauch des Karnevals durch Querdenken.
Die Kölner FDP regt sich auf. Ratsmitglied Volker Görzel sagt: „Wir lassen unseren Karneval nicht missbrauchen.“ Denn Motto der „Querdenken“ Demo in Deutz ist "Karneval der Liebe - für Wahrheit, Menschlichkeit und Freiheit". Görzel sagt, wenn wir in den letzten Monaten etwas von den Querdenkern gelernt hätten, dann, dass sie weder für Liebe, noch für Wahrheit und schon gar nicht für Menschlichkeit stehen. Im Gegenteil propagierten diese Menschen eine angebliche Corona-Diktatur. Ihre Botschaft habe mit den Werten unseres Karnevals nichts zu tun.