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IHK rechnet mit vielen Hürden in verschiedenen Branchen
© Foto: Daniel Dähling
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IHK rechnet mit vielen Hürden in verschiedenen Branchen

(SR|Foto:Symbolbild) Die Kölner Industrie- und Handelskammer blickt zwiegespalten ins neue Jahr. Für die Industriebranche sei man zwar optimistisch, bei der Gastro-, Kultur und Kreativwirtschaft sehe das aber anders aus. Diese Branchen würden wohl bis Ende 2021 brauchen, um wieder halbwegs in Schwung zu kommen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 07.01.2021 14:12

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Das befürchtet IHK-Geschäftsführer Ulrich Soénius. Außerdem sei es wichtig, dass sich die Kommunalpolitik um die Zukunft der Kölner Unternehmen kümmere. Es gebe nicht nur einen enormen Bedarf an Wohnraum, sondern auch an Gewerbeflächen:

„Es muss ein vernünftiger Flächenausgleich stattfinden, damit Unternehmen sich entwickeln können. Denn wenn Unternehmen sich nicht ansiedeln oder weiterentwickeln können, dann gibt es auch weniger Arbeitsplätze.“

Für das neue Jahr hofft IHK-Geschäftsführer Ulrich Soénius aber auch, dass die Kommunalpolitik ihre Ankündigungen der letzten Jahre wirklich umsetzt. Zum Beispiel die geplante Verlegung des Großmarktes von Raderthal nach Marsdorf:

„Für die Versorgung in der Stadt, vor allem auch mit regionalen Lebensmitteln und Bio-Produkten, brauchen wir dringend einen funktionierenden Lebensmittelgroßmarkt in Marsdorf.“

Nach jetzigem Stand solle die Umsiedlung bis 2023 passieren, Soénius hält das aber für unrealistisch. Es müssten nicht nur die entsprechenden Verkehrswege geschaffen, sondern auch noch für die notwendigen Gebäude gesorgt werden.

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