
IHK und DEHOGA fordern mehr Unterstützung
(DD|Symbolbild) Hilfe und zwar schnell! Für die vom Lockdown betroffenen Branchen erwarten deren Verbände jetzt ein schnelles Handeln. Die IHK fordert für den Handel finanzielle Hilfen und ein Konzept für die Wiedereröffnung. Der DEHOGA fordert für Gastronomiebetriebe und Hotels eine Fortsetzung des Kündigungsschutzes.
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Gastronomie und Hotellerie wüssten derzeit nicht, wie lange sie noch durchhalten müssten und Löhne und Mieten bezahlen, ohne wirklich Geld zu verdienen. Die Regelung aus dem Frühjahr, das Kündigungsrecht bei Nichtzahlung der Miete einzuschränken, müsse deshalb unbedingt noch in diesem Jahr verlängert werden. Die Hilfen des Bundes und das Kurzarbeitergeld kämen größtenteils viel zu spät an. Die Situation sei für viele existenzbedrohend.
Viele hätten die Lager voll mit Weihnachtsware und würden sie wohl Mitte Januar nicht mehr los, sagt die IHK. Händlerinnen und Händler bei uns in der Stadt bräuchten jetzt schnell und unbürokratisch Hilfe - in der Art wie die Novemberhilfe für die Gastronomie, sagt IHK-Präsidentin Grünewald. Außerdem erwarte man für den Moment der Wiedereröffnung - voraussichtlich nach dem 10. Januar - rechtzeitig Konzepte und Ideen, damit sich die Wirtschaft darauf einstellen könne. Der Gesundheitsschutz stehe natürlich über allem.