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Immer mehr Gebrauchtwagen-Betrug in Köln
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Immer mehr Gebrauchtwagen-Betrug in Köln

(RO|Symbolbild) Gebrauchte Wagen als Schnäppchen im Internet kaufen - das kann ziemlich nach hinten losgehen. Davor warnen jetzt der ADAC Nordrhein und die Kölner Polizei. Es gebe immer mehr Betrügereien beim Gebrauchtwagen-Handel. 

Veröffentlicht: Freitag, 05.03.2021 18:15

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Seit Anfang 2020 haben sich laut Ermittlungen mehr als 100 Gebrauchtwagen-Schnäppchen bei der Zulassung als gestohlene Fahrzeuge herausgestellt. Schwerpunkte der kriminellen Machenschaften seien die Städte Köln und Leverkusen. Meist handele es sich um Privatverkäufe an einem vorher ausgemachten Treffpunkt, bei dem schnell Bargeld und Papiere die Besitzerin oder den Besitzer wechseln. Bei der Ummeldung auf der Zulassungsstelle folge dann das böse Erwachen. Selbst wenn die Täterinnen und Täter ermittelt werden könnten, sei das Geld nicht mehr aufzufinden und bei den Betrügerinnen und Betrügern oft nichts zu holen.

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Tipps vom ADAC Nordrhein um nicht in die Gebrauchtwagen-Falle zu tappen:

•         Vorsicht bei allzu verlockenden Angeboten, die haben meist einen Haken!

•         Seien Sie skeptisch und hinterfragen Sie die Dinge! Warum sollte ein Fahrzeug so viel günstiger angeboten werden? Warum bekomme gerade ich den Zuschlag, wenn ich hunderte Kilometer entfernt wohne? Warum hat kein Händler den Wagen gekauft?

•         Achten Sie beim Treffen darauf, den Wagen an der Wohnanschrift des Verkäufers zu besichtigen (Klingelschild überprüfen)!

•         Schauen Sie sich die Zulassungspapiere gut an! Rechtschreibfehler sollten in amtlichen Dokumenten nicht zu finden sein.

•         Achten Sie auf die in den Zulassungspapieren eingetragenen Ausstellungsbehörden! Auf der Zulassungsbescheinigung Teil I, dem Fahrzeugschein, ist auf der Rückseite die Ausstellungsbehörde bereits aufgedruckt. Stimmt diese mit der Behörde auf der Vorderseite überein oder wurde diese nachträglich verändert?

•         Lassen Sie sich während der Verkaufsverhandlungen den Personalausweis des Verkäufers zeigen! Handelt es sich um einen vorläufigen Personalausweis? Der ist leicht zu fälschen. Zeigt der vorgelegte Ausweis tatsächlich das Bild des Anbieters? Oft werden aus Taschendiebstählen erlangte Ausweise für Verkäufe genutzt.

•         Kündigen Sie die telefonische Überprüfung des Fahrzeugs bei der Polizei an! Bei Betrügern würde das die Verkaufsverhandlungen beenden.

•         Treffen Sie den Verkäufer direkt bei der Zulassungsstelle und melden Sie das Fahrzeug gemeinsam um!

Unter dem Motto „Aufklärung ist der beste Schutz vor Betrügern“ haben ADAC, AutoScout24 und mobile.de bereits vor zehn Jahren die „Initiative Sicherer Autokauf im Internet“ gegründet. Ziel ist es, beim Auto-Kauf und -verkauf für Sicherheitsfragen im Internet zu sensibilisieren. Auf der Website www.sicherer-autokauf.de können sich Verbraucher über bekannte Betrugsmaschen informieren und bekommen Hilfe für den Autokauf bzw. -verkauf.

Auch beim ADAC gibt es eine Checkliste und weitere Informationen unter www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/gebrauchtwagenkauf/betrug.

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