
© Radio Köln / Waltel
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Johannes Nießen, Chef des Kölner Gesundheitsamtes
Infektionsquellen ganz unterschiedlich in Köln
(PR | Foto: Archivbild) Der Krisenstab der Stadt Köln hat in einer Pressekonferenz eine Zwischenbilanz der Corona-Pandemie gezogen. Dabei entsprechen die Zahlen dem Bundestrend: 52 Prozent der Infizierten sind weiblich, 48 Prozent männlich.
Veröffentlicht: Montag, 06.07.2020 16:48
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Der Chef des Kölner Gesundheitsamtes, Johannes Nießen, lobte vor allem die hohe Zahl an Testungen in der Stadt:
„1.000 – 2.500 Kölnerinnen und Kölner lassen sich täglich in fünf großen Labors testen. Das sind seit Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 141.829 Testungen. Das ist eine große Zahl, wenn man sich das mal vor Augen führt. In anderen Städten wird nicht ganz so viel getestet.“
Zur Frage, wo sich Kölner angesteckt haben, liegen dem Gesundheitsamt ebenfalls Daten vor: Dies geschieht vor allem über private Kontakte, am Arbeitsplatz, in gemeinschaftlichen Unterbringungen oder im Ausland als Reiserückkehrer. Besonders Letzteres bereitet dem Kölner Gesundheitsamt Sorgen, so Nießen:
„Wir in Köln werben am Flughafen dafür, dass man die Quarantäne einhält. Dass man, wenn man einen Test machen möchte, sich an seinen Hausarzt, oder eben auch ans Gesundheitsamt oder eins der anderen Testzentren wenden kann. Und dann kann man die Quarantänezeit auch abbrechen.“
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