
Interessengemeinschaft übt Kritik an Anwohner-Gebühren aus
(DD|Symbolbild) 350 Euro statt 30 Euro - es gibt erneute Kritik an den geplanten Gebühren für das Anwohnerparken in Köln.
Denn das soll nächstes Jahr mehr als zehnmal teurer werden, wenn es nach dem Ratsbündnis von den Grünen, der CDU und Volt geht. Jetzt schaltet sich die „Interessengemeinschaft Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln“ ein.
Veröffentlicht: Freitag, 28.04.2023 04:43
Vor allem kritisiert die Interessengemeinschaft den Vergleich mit der Nachbarstadt Düsseldorf. Dort steigen die Gebühren ebenfalls auf 350 Euro. Der Vergleich funktioniere aber nicht, denn in Düsseldorf gebe es mehr Parkplätze und die Stadt baue auch mehr Parkplätze, während in Köln Parkraum vernichtet werde. Opfer seien vor allem Familien, die auf das Auto angewiesen seien. Der Verein wünscht sich lieber eine stufenweise Erhöhung der Gebühren, um währenddessen mehr Alternativen fürs Auto zu schaffen.