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Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
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Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

(PR | Symbolbild) Der Ebertplatz und viele Kölner Gebäude leuchteten am Montag orange. Anlass war der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. In der Stadt gab es deshalb mehrere Aktionen, die auf dieses Thema aufmerksam machten.

Veröffentlicht: Montag, 25.11.2019 11:15

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Am Ebertplatz-Brunnen informierte der Arbeitskreis gegen Gewalt an Frauen über seine Arbeit. Ebenfalls auf dem Ebertplatz war eine Ausstellung mit zwölf Schaufensterpuppen aufgebaut. Sie sollen stellvertretend für von Gewalt betroffenen Frauen stehen. Initiiert wurde die Ausstellung vom Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern. Eine Studie zeigt, dass jede dritte Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben von körperlicher und/oder sexueller Gewalt betroffen ist.

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Kölner Frauennotruf weist auf die anonyme Spurensicherung hin

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Besonders Menschen, die von sexueller Gewalt betroffen sind, tun sich oft schwer damit, den Vorfall zur Anzeige zu bringen. Deshalb ist die Dunkelziffer bei Vergewaltigungen extrem hoch.

Um die Dunkelziffer zu verkleinern, machte der Kölner Frauen-Notruf am Montag unter anderem auf die Möglichkeit der anonymen Spurensicherung aufmerksam. 


Eine Mitarbeiterin des Notrufs für vergewaltigte Frauen Irmgard Kopetzky erklärt, was das ist:

„Da geht es darum, dass Frauen und auch Männer nach einer Vergewaltigung oder einem sexuellen Übergriff nicht direkt Anzeige erstatten müssen, falls sie sich nicht sicher sind. Sie können trotzdem die Spuren schon einmal gerichtsverwertbar sichern lassen und können sich gegebenenfalls eine Beratung holen und sich nach einiger Zeit immer noch für eine Anzeige entscheiden.“


In sechs Krankenhäusern in Köln ist die anonyme Spurensicherung möglich. Der Frauen-Notruf Köln hatte eine Plakat-Kampagne zum Thema in den KVB Bahnen gestartet. Am Montagabend wollte außerdem ein Bündnis von Frauenprojekten mit einem Protestmarsch durch die Innenstadt auf das Thema aufmerksam machen.

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