
Jugendkriminalität in Köln steigt stark an
(RO|Symbolbild) Immer mehr Kölner Kinder und Jugendliche begehen Straftaten. Das geht aus dem jetzt vorgestellten Jahresbericht für 2022 zur Jugendkriminalität der Kölner Polizei hervor. Demnach ist die Zahl der Straftaten auf über 123.000 Fälle stark gestiegen. Das ist ein Plus von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und damit sogar mehr als in der Vor-Corona-Zeit.
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Die Zahl der Tatverdächtigen, die unter 21 Jahre alt sind, lag in Köln zuletzt bei fast 8.000. Ein Anstieg von 22 Prozent. Auffällig ist, besonders in den Altersgruppen U18 und U14 explodieren die Zahlen. Bei den U14-Jährigen fällt auch auf, dass etwa 1/3 der Tatverdächtigen weiblich sind. Das ist ungewöhnlich. In der gesamten Jugendkriminalität sind zwei Delikte besonders angestiegen: Gewaltkriminalität und Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Dazu gehört auch das Zeigen und Verbreiten von pornografischen Inhalten, etwa in den sozialen Medien.