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Kardinal Woelki will Gutachten nicht veröffentlichen
© Polizei Köln
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Kardinal Woelki will Gutachten nicht veröffentlichen

(GDM|Symbolbild) Der Kölner Kardinal Woelki will das von ihm in Auftrag gegebene Missbrauchsgutachten einer Münchner Anwaltskanzlei nicht veröffentlichen. Das Gutachten habe erhebliche Mängel.

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Es sollte untersuchen, wie die Verantwortlichen im Erzbistum Köln in der Vergangenheit mit Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs gegen Priester umgegangen sind.

Durchgesickert ist bereits, dass das Gutachten die Rolle des früheren Personalchefs Stefan Heße, heutiger Erzbischof von Hamburg, kritisch beurteilt. Gegen ihn gibt es Vertuschungsvorwürfe. Statt des ursprünglichen Gutachtens will Woelki bis März nächsten Jahres eine Neufassung veröffentlichen.

Die Zusammenarbeit mit der jetzigen Kanzlei werde beendet. Sie sei am Anspruch der Betroffenen und des Erzbistums gescheitert, ein rechtssicheres und belastbares Gutachten zu erstellen. Der Betroffenenbeirat des Erzbistums Köln stehe hinter dieser Entscheidung.

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