
Karneval: Uniwiese soll zur Ausweichfläche werden
(GL|Archivbild) Der Runde Tisch Karneval hat im Kölner Rathaus getagt und es gibt erste Ergebnisse für Weiberfastnacht. Demnach soll es keine Ausweichveranstaltung etwa auf den Ringen geben, um das Kwartier Latäng zu entlasten.
Veröffentlicht: Dienstag, 10.01.2023 18:14
Dafür soll die Uniwiese zur Ausweichfläche werden, wenn es auf und rund um die Zülpicher Straße zu voll wird. Die Wiese soll dabei geschützt werden, eventuell könnte das mit einer Art Plastikfolie geschehen, hieß es aus Teilnehmerkreisen. Außerdem soll es auf der Uniwiese ein Glasverbot geben - allerdings ein freiwilliges. Ein verbindliches Glasverbot wie in der Altstadt sei aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Ein Sprecher der Stadt Köln sagte gegenüber Radio Köln, die Stadt habe auch den Verkauf von Getränken und einen DJ für die Uniwiesen vorgeschlagen.
Anders als am 11.11. sollen die Feiernden wieder über zwei Eingänge über den Barbarossaplatz und den Bahnhof Süd ins Viertel gelangen, so soll gefährliches Gedränge verhindert werden. Bis zur Sitzung des Hauptausschusses am Montag könnten sich noch Anpassungen ergeben, betonte Stadtsprecher Vogel. Es habe von der Politik auch Feedback zu den städtischen Plänen gegeben, dieses werde nun eingearbeitet. FDP Mann Volker Görzel nannte die Pläne nach der Sitzung des Runden Tisches Karneval "das geringste Übel" und eine umsetzbaren Lösung".