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Katholikenausschuss sieht Vertrauen in Woelki gestört
© Erzbistum Köln
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Katholikenausschuss sieht Vertrauen in Woelki gestört

Die Ermittlungen wegen möglicher Falschaussagen gegen den Kölner Kardinal Woelki wurden eingestellt. Trotzdem bleibe das Vertrauen in den Kardinal und die Kirche gestört, denn verlorenes Vertrauen müsse man sich mühsam wieder zurückerarbeiten, sagt der Katholikenausschuss in Köln auf Radio Köln-Nachfrage.

Veröffentlicht: Mittwoch, 07.05.2025 17:45

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Das sei vor der Einstellung des Verfahrens nicht sichtbar gewesen und werde mit der Begründung für die Einstellung auch nicht einfacher, so der Katholikenausschuss. Der Kardinal sei nach wie vor nicht gewillt, Machtstrukturen in der Kirche zu verändern, die nachweislich Missbrauch begünstigen. Solange dieser wichtige Baustein fehle, würden auch die vielen positiven Entscheidungen zur Aufarbeitung und Prävention nicht dazu führen, dass das Vertrauen zurückkehrt, kritisiert der Katholikenausschuss weiter.

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Die Kölner Staatsanwaltschaft ist nicht glücklich über die Mitteilung des Erzbistums in der Sache. Dass Woelki unschuldig sei und nicht gelogen habe, wie das Erzbistum Köln mitgeteilt hat, sei so nicht richtig, sagt die Staatsanwaltschaft. Es gebe in zwei Fällen einen hinreichenden Verdacht, dass Woelki in einem Zivilverfahren vor dem Kölner Landgericht falsche Angaben gemacht habe. Jetzt zu sagen, Woelki sei unschuldig und habe nicht gelogen, "finde ich schon ziemlich stark", sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Ulrich Bremer, dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Er wäre davon ausgegangen, dass es im Falle einer Anklage überwiegend wahrscheinlich zu einer Verurteilung gekommen wäre, heißt es hier. Eine Anklage wurde aber fallengelassen, u.a. weil Woelki noch nie strafrechtlich in Erscheinung getreten war, er eine Zahlung an eine gemeinnützige Einrichtung leistet und weil das gesamte Ermittlungsverfahren, insbesondere die öffentlich gewordene Durchsuchung seiner Privaträume für den Beschuldigten belastend gewesen sei, so der Staatsanwalt. (LE|SR|Archivbild)

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