
Kein Zusammenhang zwischen Bergisch Gladbach und Lügde
(CM | Symbolbild) Innenminister Reul hat sich bei einer Pressekonferenz bei den Polizisten bedankt, die in den Fällen Bergisch Gladbach und Lügde ermitteln. Die Kölner Polizei hat die Federführung im Fall des massenhaften Kindesmissbrauches von Bergisch Gladbach übernommen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 15.01.2020 01:57
Einen strafrechtlichen Zusammenhang zwischen den Tätern aus Lügde und Bergisch Gladbach gebe es nicht, so Reul. Es wurde diesbezüglich ermittelt, da ein Cousin des Haupttäters aus Bergisch Gladbach einen Wohnwagen an den Haupttäter in Lügde verkauft habe, so Reul weiter:
„Diese Querverbindungen sind nach aktuellem Ermittlungsstand verwandtschaftlich. Die Staatsanwaltschaft Köln hat ja erklärt, es gibt keine Erkenntnisse über einen strafrechtlich bedeutsamen Zusammenhang. Dass es diese verwandtschaftlichen Beziehungen gibt, kann zwar nicht bestritten werden, kann aber reiner Zufall sein. Zugegeben: Ein ungewöhnlicher Zufall, aber das ist bei Zufällen manchmal so.“
Täter aus Bergisch Gladbach seien nicht in Lügde tätig gewesen oder umgekehrt.
Lüdge und Bergisch Gladbach sind aktuell die größten Kindesmissbrauchsfälle in ganz Deutschland.