
Deswegen haben die Parteien eine Vereinbarung unterschrieben, die festhält, dass sie während des Bundestagswahlkampfs grundsätzlich nicht an Podiumsdiskussionen teilnehmen, bei denen auch rechtspopulistische Gruppen wie die AfD mit dabei seien. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass produktive und faktenbasierte Diskussionen mit der AfD nicht möglich seien. Sie würde solche Veranstaltungen als Bühne missbrauchen, um ihre rassistischen Parolen zu verbreiten, heißt es in einer Mitteilung vom Bündnis "Köln stellt sich quer". Die Vereinbarung hatten die Kölner Parteien auch schon während des letzten Kommunalwahlkampfes unterschrieben - dass sie jetzt auch für die anstehende Bundestagswahl gelte, sei ein wichtiges und bundesweites Signal, so das Bündnis.