
Keine Ermittlungen gegen Kardinal Woelki
(DC|Symbolbild) Kardinal Woelki muss im Fall des im Februar 2022 verurteilten Kölner Priesters und Sexual-Serientäters keine juristischen Folgen befürchten. Die Staatsanwaltschaft Köln lehne Ermittlungen gegen Woelki und andere Kirchenvertreter ab, teilte das Erzbistum Köln mit. Demnach liege der Staatsanwaltschaft keinerlei Anfangsverdacht vor. Gegen den Kardinal sowie drei hochrangige kirchliche Würdenträger waren über 30 Anzeigen wegen Beihilfe zum sexuellen Missbrauch eingegangen.
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Der besagte Priester war zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Danach gingen Aufforderungen bei der Staatsanwaltschaft ein, gegen Woelki zu ermitteln. Denn weder er, noch sein Vorgänger Kardinal Meisner, hätten gegen den Verurteilten ein Kontaktverbot zu Kindern und Jugendlichen verhängt oder sonstige Auflagen eingeleitet. Dem verurteilten Priester waren insgesamt 110 Missbrauchsvergehen an neun Mädchen nachgewiesen worden.
Das Erzbistum teilt nun mit, mit der jetzigen Entscheidung der Staatsanwaltschaft sehe sich Woelki von den Vorwürfen vollständig entlastet.