Keine härteren Maßnahmen für Badeseen

(PR | Symbolbild) Die Stadt Köln plant vorerst keine härteren Maßnahmen, um die Lage an den Kölner Badeseen in den Griff zu bekommen. Am Wochenende waren die Seen, vor allem außerhalb der offiziellen Strandbäder, so überfüllt, dass Abstandsregelungen nur schwer einzuhalten waren.

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Die Stadt setzt auch in den nächsten Tagen auf Kontrollen des Ordnungsamts, betont aber gleichzeitig, dass die Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes nicht überall gleichzeitig sein könnten, weil die personellen Kapazitäten einfach begrenzt seien. Teams des Ordnungsamtes würden stichprobenartig kontrollieren.

Maßnahmen oder Drohungen anderer NRW-Kommunen, zum Beispiel Seen zu sperren oder Zufahrten zu beschränken, seien in Köln Stand jetzt keine vorstellbaren Szenarien. Grundsätzlich sei das aber möglich. Die Stadt Leverkusen überlegt, ganze Seen abzusperren. Der Krisenstab wird am Freitag auch über das Thema Badeseen diskutieren.

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