
Keine Sporthallen als Notunterkünfte mehr
(GL|Archivbild) Die Stadt Köln will ab November wieder eine Halle in der koelnmesse anmieten, um Geflüchtete unterzubringen. Man rechnet damit, dass in den kommenden Wochen deutlich mehr Menschen aus Kriegsgebieten zu uns kommen werden - und die bisherigen Kapazitäten seien schon fast erschöpft.
Veröffentlicht:
Der Stadtsportbund Köln begrüßt diese Entscheidung. Der Stadtsportbund schreibt, dass er und auch die Sportjugend Köln und die Kölner Sportvereine erleichtert sind, dass die Stadt aktuell und auch in der Zukunft keine Sporthallen mehr nutzen will, um geflüchtete Menschen unterzubringen. Zum einen, weil eine solche Unterbringung größtenteils menschenunwürdig sei und zum anderen auch, weil man die Bürger nach drei Jahren Corona-Pandemie nicht schon wieder von Sport und sozialen Kontakten ausschließen dürfe. Der Stadtsportbund will jetzt ein Angebot mit den steigenden Flüchtlingszahlen ausweiten und ihnen auch weiterhin ermöglichen, kostenlosen Sport in den Vereinen zu machen.